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Am 14. Oktober findet in Brüssel zum zweiten Mal das "Europäische Par- lament der Unternehmen" statt. Im Plenarsaal des Europaparlaments werden 751 Unternehmer firmenbezogene Themen debattieren und über gemeinsame Positionen abstimmen.
Logos DIHK, ZDHDie Teilnehmer kommen aus allen 27 EU-Mitglied- staaten, 96 stammen aus Deutschland – davon zwei Drittel aus Industrie und Handel und ein Drittel aus dem Handwerk.
Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), betont: "Europa ist unser Heimatmarkt. Umso wichtiger ist es, dass bei allen Themen, ob Umwelt, Verbraucher- schutz oder Finanzmarktregulierung, immer auch die Basis unseres Wohlstands, die Wettbewerbsfähigkeit, mitberücksichtigt wird."
Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH): "Gerade jetzt braucht Europa Ideen und Vorschläge aus der Praxis. Ein Schwerpunkt muss es sein, die überbordende Bürokratie aus dem Weg zu räumen.
Das Unternehmerparlament wird drei Themenblöcke diskutieren: Rahmenbedingungen, Ressourcen und Märkte. Die zentralen Aussagen werden am Ende zusammengefasst und per Abstimmung beschlossen. Die EU-Entscheidungsträger, die belgische EU-Ratspräsidentschaft sowie andere europäische und nationale Institutionen erhalten dann das Ergebnispapier.
Ihr Kommen zugesagt haben zahlreiche hochrangige Vertreter der EU-Institutionen: Ratspräsident Herman van Rompuy, EU-Handelskom- missar Karel De Gucht, Antonio Tajani, für Unternehmen und Industrie zuständiger Vizepräsident der EU-Kommission, die EU-Abgeordneten Wolf Klinz, Vorsitzender des Sonderausschusses zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise, Malcolm Harbour, Vorsitzender des Ausschusses für Binnenmarkt und Konsumentenschutz sowie Herbert Reul, Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. Auch die belgi- sche Ratspräsidentschaft unterstützt das Unternehmerparlament.
Das "Europäische Parlament der Unternehmen" wird von Eurochambres, dem Dachverband der europäischen Handels- und Industriekammern, in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus nationalen Kammern organi- siert. Ein detailliertes Programm können Sie im PDF-Format (426 KB) abrufen von der Website von Eurochambres.
Quelle: www.dihk.de
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