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- Repräsentative Umfrage von lastminute.de zeigt, dass Arbeitgeber
in Deutschland hochgerechnet 460 Millionen Stunden extra pro
Jahr von Festangestellten bekommen, die auch in Urlaub und
Freizeit Zeit mit ihrer Arbeit verbringen.
- Fast jeder Dritte (31 Prozent) sagt, die Erholung leidet unter
Urlaubsarbeit.
- "Erholung und Abstand? Bei Urlaubsarbeit nicht drin! Kurzfristig
profitieren Arbeitgeber vielleicht - aber mittel- und
langfristig überwiegen die Nachteile, wenn Mitarbeiter sich
nicht auch mal erholen", erläutert Jörg Burtscheidt,
Geschäftsführer lastminute.de.
- "Gestresste Menschen sind viel unkonzentrierter, unmotivierter
und fehleranfälliger als gut erholte. Unternehmen sollten ihre
Mitarbeiter dazu 'zwingen', im Urlaub mal komplett
abzuschalten", so Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch,
Psychologen und Bestseller-Autoren von 'Das Frustjobkillerbuch'
und ,Ich will so werden, wie ich bin'.
- Die lastminute.de-Umfrage ergab auch, dass mehr als jeder zweite
Deutsche Zeit mit Arbeit in Urlaub und Freizeit verbringt.
- Für den 'lastminute.de Urlaubsarbeiter Report 2011' wurden im
Juni 2011 mit der GfK 1.000 Berufstätige in Deutschland
repräsentativ befragt.
Jeder zweite Deutsche arbeitet in Urlaub und Freizeit - das belegte kürzlich eine repräsentative Studie von lastminute.de, die nun weitere Fakten liefert: Arbeitgeber in Deutschland bekommen hochgerechnet 460 Millionen Stunden extra pro Jahr durch diese Urlaubsarbeit von ihren Festangestellten. "Die Erholung leidet, man bekommt keinen Abstand - aber das Gewissen ist beruhigt. Das sind die häufigsten Folgen der Urlaubsarbeit. Hinzukommt der Ärger darüber, dass der Arbeitgeber Zeit erhält, die ihm eigentlich nicht zusteht. Alarmstufe Rot für Arbeitgeber! Sie sollten sich ernsthaft Gedanken über die Konsequenzen machen, wenn aus Urlaubszeit Arbeitszeit wird und Arbeitnehmer sollten endlich wieder richtig abschalten in Urlaub und Freizeit", so Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de. Der Last Minute-Spezialist hat 1.000 berufstätige Frauen und Männer in Deutschland ab 18 Jahren zusammen mit der GfK befragt.
Arbeitgeber profitieren - aber fast jeder dritte Urlaubsarbeiter sagt, die Erholung leidet
Deutsche Angestellte, die auch in Urlaub und Freizeit für ihre Arbeit da sind, verbringen damit pro Jahr im Schnitt mindestens 65 Stunden. Von diesen über acht Arbeitstagen - legt man einen Arbeitstag von acht Stunden zugrunde - wird die Mehrheit nicht honoriert: 58 Prozent der angestellten Urlaubsarbeiter erhalten vom Arbeitgeber dafür keinen Ausgleich. Das heißt im Schnitt werden 38 Stunden pro Urlaubsarbeiter weder finanziell noch zeitlich ausgeglichen. Hochgerechnet auf alle Angestellten in Deutschland kommen so im Schnitt von jedem einzelnen 20 zusätzliche Arbeitsstunden pro Jahr zusammen - ohne Ausgleich. Unterm Strich bedeutet das, dass deutsche Arbeitgeber massiv profitieren: Denn das summiert sich auf 460 Millionen Stunden - bei 23 Millionen Arbeitnehmern im Normalarbeitsverhältnis, also Festangestellten. Kurzfristig mögen Arbeitgeber davon profitieren, wenn ihre Mitarbeiter auch in der freien Zeit arbeiten - mittel- und langfristig sieht das anders aus, so der Psychologe und Bestseller-Autor Dr. Manuel Tusch: "Die Folgen mangelnder Erholung sind gravierend: Wir beobachten in unserer Praxis den tragischen Trend, dass psychosomatische Erscheinungen und Erkrankungen über die letzten Jahre massiv zugenommen haben. Das deckt sich auch mit wissenschaftlichen Untersuchungen und den Auswertungen der Krankenkassen." Der Experte Dr. Volker Kitz erklärt weiter: "Einem Unternehmen geht es nur solange gut, wie es seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch gut geht. Heißt: Kurzfristig hat der Chef etwas davon, wenn er seine Leute dazu 'verdonnert', auch im Urlaub zu malochen. Mittel- und erst recht langfristig gesehen schneidet er sich ins eigene Fleisch. Gestresste Menschen sind viel unkonzentrierter, unmotivierter und fehleranfälliger als gut erholte. Die Firma sollte ihre Mitarbeiter eher dazu 'zwingen', im Urlaub mal komplett abzuschalten."
Auswirkungen laut den 'Urlaubsarbeitern', wenn man in Urlaub und Freizeit arbeitet
1. die Erholung leidet (31 Prozent)
2. das Gewissen ist beruhigt (29 Prozent)
3. man bekommt keinen Abstand (24 Prozent)
4. Arbeitgeber bekommt Zeit, die ihm eigentlich nicht zusteht (20
Prozent)
5. bringt einen beruflich weiter (19 Prozent)
6. man nutzt die Zeit nicht mit seinen Liebsten (16 Prozent)
7. man bekommt den Kopf nicht frei für neue Ideen (10 Prozent)
8. man erlebt weniger (9 Prozent)
9. man vergeudet die beste Zeit des Jahres (8 Prozent)
10. man kommt sich wichtig vor (4 Prozent)
Top 10 Tipps, wie man den Urlaub zurückerobert
Damit die freie Zeit wieder frei ist, hat lastminute.de unter
www.lastminute.de/gegen-urlaubsarbeit die Top 10 Tipps gegen
Urlaubsarbeit:
1. Freinehmen in einer Zeit, die traditionell für die eigene
Branche eher ruhig ist - das minimiert das Risiko, von Vorgesetzten
oder Kollegen kontaktiert zu werden.
2. Urlaub nicht gerade dann nehmen, wenn ein wichtiges Projekt in
der heißen Phase ist - dass man dann kontaktiert wird, ist
vorprogrammiert.
3. Eine ausführliche und schriftliche Urlaubsübergabe machen - das
verhindert unnötige Fragen oder Unsicherheiten während der
Abwesenheit.
4. Eine Kollegin bzw. einen Kollegen als Urlaubsvertretung wählen
und entsprechend kommunizieren, dass diese Person während der eigenen
freien Zeit Hauptansprechpartner ist - in der Abwesenheitsnotiz
unbedingt die Kontaktdaten der Vertretung angeben und auf keinen Fall
die eigene Handynummer hier eintragen.
5. Alle relevanten Personen über den Status einzelner Projekte
informieren und z.B. Schichtpläne vorher abstimmen - so weiß jeder
Bescheid, wie der Stand der Dinge ist.
6. Klar kommunizieren, dass man nicht gestört werden möchte - und
am besten Handy, Laptop und Co. daheim oder zumindest ausgeschaltet
lassen.
7. Sollte man letztendlich doch die freie Zeit mit seiner Arbeit
verbringen - genau notieren, wann wie viel gearbeitet wurde.
8. Kein schlechtes Gewissen haben - Urlaub steht jedem
Arbeitnehmer zu.
9. Auch mal akzeptieren, dass etwas warten muss - nach dem Urlaub
geht man mit neuer Kraft und neuen Ideen an Aufgaben und Projekte.
10. Reiseziel im Funkloch wählen, in dem es keine oder schlechte
Erreichbarkeit per Handy etc. gibt. Zum Beispiel die Insel Lombok,
Australiens Outback oder die Wüste Namibias.
lastminute.de Urlaubsarbeiter Report 2011
Der 'lastminute.de Urlaubsarbeiter Report 2011' hat ergeben, dass über die Hälfte der deutschen Berufstätigen auch dann Zeit mit ihrer Arbeit verbringt, wenn sie sich eigentlich erholen sollte: in Urlaub und Freizeit. 19 Prozent von ihnen sogar jeden Tag. Darüber hinaus wird von fast jedem vierten Angestellten (24 Prozent) vom Arbeitgeber Erreichbarkeit in Urlaub und Freizeit erwartet. Tatsächlich werden über die Hälfte der deutschen Berufstätigen (55 Prozent) in Urlaub oder Freizeit auch von Vorgesetzten und/oder Kollegen kontaktiert. lastminute.de hat diese repräsentative Umfrage im Juni 2011 zusammen mit der GfK durchgeführt und dazu in Deutschland 1.000 berufstätige Frauen und Männer ab 18 Jahren online befragt. Weitere Informationen unter www.lastminute.de/img/pdf/2011_0704_Urlaubsarbeiter.pdf sowie im 'lastminute.de Urlaubsarbeiter Report 2011' unter http://ots.de/cKuzn
Über lastminute.de
Angebote für ungestörten Urlaub und mehr unter www.lastminute.de sowie unter www.lastminute.de/klingelfreier-urlaub oder telefonisch unter 01805 / 284 366 (0,14 EUR pro Minute Festnetzpreis; Mobilfunkhöchstpreis 0,42 EUR pro Minute). lastminute.de ist die Reise- und Freizeit-Website, die hilft, das beste aus der freien Zeit zu machen - mit smarten Angeboten und inspirierenden Ideen für jeden einzigen Tag im Jahr: Ob Strandurlaub, Kurztrip, Wellness, Skiurlaub, Städtereise, Flug, City- oder Designhotel, Kreuzfahrt, Ferienhaus, Mietwagen oder Edge of Space Flug. Die Produktpalette umfasst Flüge von mehr als 300 Airlines, über 120.000 Hotels weltweit sowie täglich mehrere Millionen Reise-Angebote aller namhaften Reiseveranstalter - mit Preisgarantie. lastminute.de gehört zu lastminute.com, Europas unabhängiger Reise- und Freizeitwebsite Nummer 1, und ist Pionier unter den deutschen Reise-Websites.
Über Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch
Die Psychologen und Coaches Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch sind Bestseller-Autoren von 'Das Frustjobkillerbuch - Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten' (Heyne) und 'Ich will so werden wie ich bin - für Selberleber' (Campus). Sie gehen der Frage nach "Leben wir eigentlich das Leben, das wir immer wollten? Wir haben alle Möglichkeiten - und doch waren wir nie so unfrei wie heute. Ein Schritt-für-Schritt-Programm, mit dem wir unsere eigenen Bedürfnisse wiederfinden und die Freiheit über unser Leben zurückerobern." Der perfekte Lesestoff also für alle Urlaubsarbeiter und die, die es nicht werden wollen.
Bei Rückfragen und für Bildmaterial:
lastminute.de Presse-Abteilung
Alexandra Rieck
Tel. +49 (0) 89 / 444 690 400
E-Mail: arieck(at)lastminute.com
lastminute.de auch auf www.facebook.com/lastminute.de,
twitter.com/lastminute_de, lastminutede.blog.de/ und
www.lastminute.de/reise-magazin
Quelle: www.presseportal.de
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