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09.06.2017

Mitarbeiter wollen Anerkennung - und Chefs, die Ihnen vertrauen

Eschborn, 18. Mai 2017 – Mit Management-Methoden von gestern haben Führungskräfte heute keine Chance mehr. Im schlimmsten Fall schaden sie sogar ihrem Unternehmen. Im Gegensatz dazu haben die Fähigkeiten, Mitarbeitern Vertrauen entgegen zu bringen, Feedback zu geben und Wertschätzung zu zeigen, direkten Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung von Arbeitnehmern in Deutschland im Auftrag der ManpowerGroup Deutschland.

 

Laut der Studie „Jobzufriedenheit 2017“ ist es neun von zehn Befragten (91 Prozent) wichtig, dass der direkte Vorgesetzte seine Wertschätzung zum Ausdruck bringt. Genauso viele wünschen sich regelmäßiges und ehrliches Feedback vom Chef. 88 Prozent wären im Job zufriedener, wenn ihre Vorgesetzten öfter auch Interesse an ihnen als Person zeigen würden.

 

Empathie und Wertschätzung seitens der Vorgesetzten sind essenziell, um Mitarbeiter zu binden - und damit letztendlich für den Unternehmenserfolg. „Das richtige Vorgesetztenverhalten gewinnt als Erfolgsfaktor an Bedeutung, denn Führungskräfte prägen wesentlich die Beziehung zwischen Mitarbeitern und Unternehmen“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. „Ein positiver, wertschätzender Umgang steigert die Jobzufriedenheit von Arbeitnehmern. Die sozialen Kompetenzen von Führungskräften werden deshalb immer wichtiger, um Teams zusammenzuhalten.“

 

Vertrauen wird zum Erfolgsfaktor

 

Auch für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung spielt das Vorgesetztenverhalten in der Wahrnehmung der Arbeitnehmer eine wesentliche Rolle: 78 Prozent wünschen sich, dass eine Führungskraft als Mentor für die Mitarbeiter agiert. Ebenso viele motiviert es, wenn der direkte Vorgesetzte die Vision des Unternehmens  vermittelt.  Regelmäßige  Teamevents  sind  für  etwa  zwei  Drittel  der Arbeitnehmer (64 Prozent) wichtig, um die Jobzufriedenheit zu steigern.

 

„Für   die Arbeitnehmerbindung   ist   es   außerdem   förderlich,   wenn   Vorgesetzte Verantwortung  abgeben  und  fachliche  Herausforderungen  bieten”,  betont  Brune  mit Blick  auf  die  Ergebnisse.  Indem  Führungskräfte  Mitarbeitern  vertrauen,  statt  sie  zu kontrollieren, leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Zufriedenheit im Job.

 

Wie  wichtig  Mitarbeitern  das  Thema  Vertrauen  ist,  zeigt  auch  eine  internationale, repräsentative  Umfrage  der  ManpowerGroup  zu  den  Erwartungen  von  Bewerbern.  87 Prozent   der   in   Deutschland   Befragten   geben   hier   an,   dass   ihnen   ein   gutes Vertrauensverhältnis  mit  ihrem  Arbeitgeber  wichtig  ist.  Für  59  Prozent  spielt  die Reputation  des  Unternehmens  eine  wichtige  Rolle.  Genauso  viele  Befragte  wünschen sich von ihrer zukünftigen Firma, dass sie soziale Verantwortung übernimmt.  Dass ein Unternehmen  eine  klare  Mission  verfolgt,  ist  dagegen  nur  40  Prozent  der  Befragten wichtig.

 

Quelle: www.manpowergroup.de/fileadmin/manpowergroup.de/Presse/170518_PI_Vorgesetztenverhalten.pdf